Liebe Soulfreunde,

mit der SWEET SOUL MUSIC REVUE entführen wir Sie auf eine musikalische Reise “Down Funky Street” der 50er bis 70er Jahre in Amerika. Die Revue ist eine tiefe Verneigung vor den großen Künstlern dieser Zeit und eine Hommage an die nicht minder bekannten Platten-Labels. In dieser zweieinhalb-stündigen Show würdigen wir Soul-Ikonen wie Ray Charles, James Brown, Aretha Franklin, Ike & Tina Turner, Stevie Wonder, The Temptations und viele andere mehr. Weitere Soulgrößen werden folgen...

Unser Anliegen ist es dabei, einen möglichst breiten und repräsentativen Ausschnitt der damaligen Soul-Szene authentisch und leidenschaftlich auf die Bühne zu bringen. Dabei haben wir unser treuestes Publikum im Auge, die vielen Soul-Fans, die mit den Hits der Soulgrößen aufgewachsen sind. Inzwischen begeistern sich zunehmend auch nachfolgende Generationen für die leidenschaftlichen Rhythmen des großen Old School Soul, so dass sich zu Konzerten mittlerweile drei Generationen im Publikum – nicht selten als Familienereignis – einfinden.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei unseren Fans bedanken. Danke für Eure Treue, für Euer Immer-Wieder-Kommen, für Euer Infizieren von Freunden und Bekannten mit dem Soulvirus, für Eure begeisterten Gästebucheinträge, für Eure Anregungen und die konstruktive Begleitung des Projektes. Diese generationenübergreifende Fangemeinschaft lässt uns zuversichtlich sein: SOUL WILL NEVER DIE

Euer
Klaus Gassmann

 

SWEET SOUL MUSIC REVUE


A Change Is Gonna Come

Im August 1955 reißen weiße Männer in Mississippi den 14-jährigen schwarzen Emmet Louis Till aus seinem Bett. Sie misshandeln den Jungen brutal und ertränken ihn. Emmet hatte einer weißen „Dorf-Schönheitskönigin“ hinterher gepfiffen und „bye, bye babe“ zu ihr gesagt. Die Mörder werden frei gesprochen. Am 1. Dezember 1955 weigert sich Rosa Parks, eine kleine, feine, schwarze Dame ihren Sitz in einem Bus für einen Weißen frei zu machen. Sie wird verhaftet und vor Gericht gestellt. – Der Beginn der Schwarzen Bürgerrechtsbewegung.

Diese wächst unter der Leitung von Martin Luther King zu einer stolzen politischen Kraft heran. Zwischen 1955 und 1968 wird sie der Willkür der Rassenungleichheit in den USA ein Ende setzen. There have been times that I thought I couldn‘t last for long / but now I think I‘m able to carry on / It‘s been a long time coming, but I know a change is gonna come. – Sam Cooke schreibt diese Soul-Hymne 1963.

Den Soundtrack zu diesen Zeiten des politischen Auf- und Umbruchs in den USA liefert die Soul Music. Die Musikrichtung ist eng mit der Bürgerrechtsbewegung verbunden. Die Sweet Soul Music hat das neue schwarze Selbstbewusstsein ausgedrückt. Ihr Erfolg hat zudem den Glauben an die eigenen, „schwarzen“ Fähigkeiten gestärkt. Und diese Kunst der ehemaligen Sklaven hat der Welt die musikalische Liebe zum echten Gefühl – zum Gefühl aus Herz und Seele – gegeben.

Außer dem Black Pride hat die Soul-Bewegung gezeigt, dass die Afro-Amerikaner auch eine Black Economic Power, eine schwarze Wirtschaftskraft sind. Beide Elemente sind die Triebfedern für das Vertrauen in die eigene Kraft.

Am 20. Januar 2009 wird Barack Obama zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Für viele, vor allem auch für viele Afro-Amerikaner, ist diese Wahl ein Hoffnungssignal. Sie sehen darin die Chance, dass der Traum von Martin Luther King doch Wirklichkeit werden könnte. Dass, wie er es in seiner berühmten Rede I have a dream ausdrückt, nicht die Hautfarbe eines Menschen über seinen Lebensweg entscheidet, sondern seine Fähigkeiten und sein Charakter. „Obama hat Farbe ins Weiße Haus gebracht“ sagt Ron Williams in der SWEET SOUL MUSIC REVUE.

Die Revue versteht sich als Hommage an die Heroen der Soul-Bewegung. Es ist uns ein besonderes Anliegen mit ihr den Geist der Soul People am Leben zu erhalten. Und wir möchten mit unserer Revue all die großartigen Menschen ehren, die mit ihrer Kunst und Arbeit unseren „Blauen Planeten“ ein großes Stück schöner und reicher gemacht haben.

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